Fachbegriffe erklärt
Glossar
Heizkörperabdeckungen schützen zum einen das Innenleben des Heizkörpers vor Schmutz, zum anderen sind sie für die Leitung des Luftstroms vom Heizkörper verantwortlich. Fehlt die Abdeckung, kann warme Luft in unerwünschte Richtungen entweichen und die optimale Verteilung im Raum ist nicht mehr sichergestellt.
Blenden dienen dazu, unerwünschte Anschlüsse oder Befestigungen zu verdecken und so auch vor Schmutz zu schützen.
Obere und seitliche Abdeckungen für Heizkörper sowie Blenden für Heizkörperanschlüsse und -befestigungen finden Sie in unserem KERMI Ersatzteilshop.
Als Abluft wird die verbrauchte und belastete Luft (Geruchsstoffe, Feuchtigkeit, CO2 oder sonstige flüchtige organische Gase) bezeichnet, die aus den Wohnräumen befördert werden soll.
Diese Informationen finden Sie in den technischen Unterlagen zum jeweiligen Produkt im Download-Bereich auf dieser Website.
Die Abtauautomatik ist eine Funktion von Wärmepumpen und Klimageräten, die Eisbildung am Außengerät automatisch erkennt und entfernt. Dazu wird der Kältekreislauf kurzzeitig umgekehrt, sodass der Wärmetauscher erwärmt und das Eis zuverlässig abgetaut wird.
Die automatische Abtauung sorgt dafür, dass die Anlage auch bei niedrigen Außentemperaturen effizient arbeitet und ihre Heizleistung zuverlässig aufrechterhält. Dadurch werden Energieverluste reduziert und ein sicherer, langlebiger Betrieb unterstützt.
Mit der aktiven Kühlfunktion kann ein Gebäude gekühlt werden. Für die aktive Kühlung muss die Wärmepumpe reversibel sein, das heißt der Kältekreisprozess läuft in umgekehrter Richtung ab. Dabei wird die Wärme aus dem Gebäude mit Hilfe der Wärmepumpe an die Außenluft abgegeben. Hierfür ist der Kompressor der Wärmepumpe in Betrieb (aktiv).
Anforderungsklassen legen fest, welche Belastungen die Befestigung eines Heizkörpers in einem bestimmten Bereich sicher aufnehmen muss. Sie dienen dazu, die Stand- und Betriebssicherheit von Heizkörpern entsprechend ihres Einsatzbereichs zu gewährleisten.
In Bereichen mit erhöhten Anforderungen – beispielsweise in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder öffentlichen Gebäuden – müssen Heizkörperbefestigungen besonders hohen mechanischen Belastungen standhalten. Die jeweilige Anforderungsklasse definiert, welche Tragfähigkeit die Befestigung erfüllen muss, um einen sicheren und dauerhaft zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten. Die Auswahl der passenden Befestigung sollte daher immer auf den vorgesehenen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Der Anlaufstrom bezeichnet den kurzzeitig erhöhten Strombedarf, der beim Start des Kompressors einer Split-Klimaanlage oder Wärmepumpe entsteht. Sobald der Kompressor seine Betriebsdrehzahl erreicht hat, sinkt der Stromverbrauch wieder auf den normalen Betriebswert.
Moderne Geräte mit Inverter-Technologie begrenzen den Anlaufstrom, indem sie den Kompressor stufenlos hochfahren. Das reduziert die Belastung des Stromnetzes, erhöht die Energieeffizienz und schont die Komponenten der Anlage.
Die aktuellen Baureihen zahlreicher KERMI Heizkörper haben einen einheitlichen 50-mm-Mittenanschluss-Standard, der die volle Planungs- und Entscheidungsfreiheit hinsichtlich Model des Heizkörpers, Typ, Länge und Höhe bis zum Schluss ermöglicht. Bei vielen Heizkörpern mit Mittenanschluss ist die Anschluss-Situation komplett im Heizkörper oder unter einer Blende der Anschlussverschraubung verborgen. Auch die klassischen Varianten, der Anschluss links oder rechts unten bzw. der seitliche Anschluss ist bei vielen Modellen möglich. Weitere Infos zu den KERMI Anschlussarten finden Sie in den technischen Unterlagen zum jeweiligen Produkt.
Geräteteil einer Splitanlage, das außerhalb des Gebäudes installiert wird und Verdichter, Kondensator und Ventilator enthält.
Die Luft, die von außen einströmt.
Umbau, Renovierung, Modernisierung - KERMI bietet auch hier vielseitige Möglichkeiten. Unsere Austauschheizkörper gibt es bei Flach- und Designheizkörpern in verschiedenen Bauhöhen, Baulängen und Bautiefen. Durch passende Nabenabstände von 500 und 900 mm lassen sich alte DIN Radiatoren schnell, sauber und unkompliziert durch passgenaue, neue Heizkörper austauschen.
Unsere Austauschheizkörper gibt es derzeit für folgende Modelle:
Im Neubau dürfen ab 2026 keine alleinigen Ölheizungen mehr installiert werden. Erlaubt ist nur noch die Installation von regenerativen Systemen oder die Verwendung von Hybridsystemen, die neben Öl auch erneuerbare Energien zur Wärmeerzeugung nutzen. Mit dem neuen Klimapaket der Bundesregierung wurde das Marktanreizprogramm umfassend aktualisiert und erweitert. Diesen Zuschuss bezeichnet man auch als Austauschprämie.
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle übt zum einen eine administrative Rolle in den Bereichen Außenwirtschaft, Energie Wirtschaftsförderung und Prüferaufsicht aus. Außerdem fördert es zum anderen energieeffiziente Technologien und Maßnahmen zur Energieeinsparung.
Als Endkunde erhalten Sie unsere Produkte über den qualifizierten Fachinstallateur. Gern wird er Ihnen ein Angebot unterbreiten.
Einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Übersicht.
Zusätzlich finden Sie Ersatzteile und Zubehör für ihren Heizkörper oder ihre Wohnraumlüftung in unserem KERMI Ersatzteilshop und können diese dort bequem von zuhause online bestellen.
Einstellbare Betriebsart einer Klimaanlage, z. B. Kühlen, Heizen, Entfeuchten oder Ventilieren.
Wird die Förderung vom BAFA für den Austausch des Heizsystems genehmigt, startet der Bewilligungszeitraum. In diesen 12 Monaten werden die geförderten Maßnahmen umgesetzt. Sollten sich die Maßnahmen verzögern, gibt es die Möglichkeit der Fristverlängerung.
Ein Blindstopfen dichtet das Heizsystem nach außen hin ab und verblendet die dahinterliegende Öffnung. Für Wartungsarbeiten ist er leicht entfernbar. Blindstopfen sind bei unseren Heizkörpern im Lieferumfang enthalten.
Für Flachheizkörper und Konvektoren gibt es spezielle Befestigungen für Blumenbänke. Die Befestigungen finden Sie in den technischen Unterlagen zum jeweiligen Produkt. Blumenbänke oder ähnliche Abdeckungen selbst führen wir nicht.
Befestigungen für Fensterbankträger finden Sie auch online in unserem KERMI Ersatzteilshop.
Die BTU (British Thermal Unit) ist eine international gebräuchliche Einheit zur Angabe der Kühl- und Heizleistung von Klimaanlagen. Vor allem im internationalen Kontext werden Split-Klimageräte häufig in BTU/h (BTU pro Stunde) statt in Kilowatt (kW) angegeben.
Zur besseren Vergleichbarkeit wird in Europa die Leistung überwiegend in Kilowatt (kW) ausgewiesen. Die BTU-Angabe dient daher vor allem als Orientierung beim Vergleich internationaler Produkte und technischer Daten.
CO2-Emissionen bezeichnen Treibhausgase, die durch die Verbrennung von beispielsweise Kohle, Diesel, Benzin, Erd- oder Flüssiggas und Holz entstehen. Das CO2, das bei den Verbrennungsprozessen entsteht, reichert sich in der Atmosphäre an und ist maßgeblich für den Treibhauseffekt und die Klimaerwärmung verantwortlich.
Die Leistungszahl (kurz: COP für coefficient of performance) ist eine relevante Kennzahl für die Effizienz einer Wärmepumpe. Der Wert gibt das Verhältnis von erzeugter Wärme (Heizleistung) und der aufgewendeten elektrischen Energie (Strom) an. Je höher der COP-Wert, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe
Der COP wird unter normierten Bedingungen ermittelt. Neben der Leistungszahl an sich wird jeweils die Temperatur der Energiequelle sowie die Vorlauftemperatur genannt, mit welcher der COP ermittelt wurde. Der erstgenannte Wert wird mit den Buchstaben A, B und W angegeben. Diese stehen dabei für die englischen Begriffe für Luft (Air), Sole (Brine) und Wasser (Water). Der zweite Wert gibt die Vorlauftemperatur (W) des Heizsystems an.
Ein COP-Wert 4,96 (A2/W35) bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe bedeutet beispielsweise, dass bei einer Lufttemperatur von 2° Celsius (=A2) und einer Vorlauftemperatur von 35° Celsius (=W35) mit einem Kilowatt (kW) elektrischer Energie 4,96 kW Heizleistung entstehen.
Dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung wirken in der Regel nur auf einzelne Räume und werden meist ohne Kanalsystem betrieben. Es kann jedoch auch vorkommen, dass über ein Rohrsystem ein zweiter Raum an das Gerät angeschlossen ist.
Die Dichtheitsprüfung dient der Überprüfung von Kältemittelleitungen und Komponenten auf Undichtigkeiten. Sie stellt sicher, dass kein Kältemittel austritt und das Klimagerät zuverlässig und effizient arbeitet.
Eine fachgerecht durchgeführte Dichtheitsprüfung trägt zur Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Langlebigkeit der Anlage bei. Je nach Kältemittel und Füllmenge können regelmäßige Prüfungen zudem gesetzlich vorgeschrieben sein.
Ein Direktverdampfungssystem ist ein Kälte- oder Klimasystem, bei dem das Kältemittel direkt im Verdampfer des Innengeräts verdampft. Dabei entzieht es der Raumluft Wärme, wodurch der Raum effizient gekühlt wird.
Direktverdampfungssysteme kommen vor allem in Split-Klimaanlagen zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch eine schnelle Kühlleistung, einen hohen Wirkungsgrad und eine kompakte Bauweise aus.
Zur einfachen Verlegung der x-net Fußbodenheizungen gibt es eine spezielle Abrollvorrichtung (Innenabwicklung), die dafür sorgt, dass die Rohre schnell und drallfrei abgerollt und verlegt werden können. Dadurch ist ein schnelles, unkompliziertes Arbeiten auf der Baustelle möglich.
Der Druckverlust beschreibt den Widerstand, den das Heizungswasser beim Fließen durch Rohrleitungen, Armaturen und Heizkörper überwinden muss. Je höher der Druckverlust, desto mehr Energie muss die Umwälzpumpe aufbringen, um das Heizwasser durch das System zu fördern.
Ein optimal abgestimmter Druckverlust trägt zu einem effizienten und gleichmäßigen Betrieb der Heizungsanlage bei. Moderne Heizkörper und passende Ventiltechnik helfen dabei, den hydraulischen Abgleich zu unterstützen und den Energieverbrauch der Anlage zu reduzieren.
Bei einem EC-Motor (Eelectronically commutated Motor) handelt es sich um einen bürstenlosen Gleichstrommotor, der im Aufbau eine Drehstrom-Synchronmaschine ist, die durch Permanentmagnete erregt wird. Das Drehfeld wird durch eine integrierte Kommutierungselektronik (Stromwendung) realisiert. In der Wicklung des Stators wird durch das Drehstromnetz ein magnetisches Drehfeld erzeugt, das im Rotor ein Magnetfeld induziert, was zu einer Rotation führt. Der Vorteil ist der äußerst hohe Wirkungsgrad und die stufenlose Drehzahlsteuerung durch die Kommutierungselektronik.
Der EER (Energy Efficiency Ratio) ist eine Kennzahl für die Energieeffizienz im Kühlbetrieb einer Klimaanlage. Er beschreibt das Verhältnis zwischen der abgegebenen Kühlleistung und der dafür benötigten elektrischen Leistungsaufnahme.
Je höher der EER-Wert, desto effizienter arbeitet das Gerät unter den festgelegten Prüfbedingungen. Bei modernen Split-Klimageräten wird für den Vergleich der Energieeffizienz heute häufig der SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) herangezogen, da dieser das Betriebsverhalten über eine gesamte Kühlsaison berücksichtigt.
Beim Einrohrsystem sind der Vor- und Rücklauf an der gleichen Leitung angeschlossen. Das heißt, das Wasser fließt zuerst durch den ersten Heizkörper und erwärmt diesen, im Anschluss fließt es weiter in den zweiten Heizkörper. Die Rücklauftemperatur des ersten Heizkörpers im Strang ist also die Vorlauftemperatur des zweiten Heizkörpers usw.
Designheizkörper mit Elektro-Zusatzbetrieb sind an das Zentralheizungsnetz angeschlossen, können aber auch unabhängig davon elektrisch betrieben werden. Dies bietet sich vor allem in Übergangszeiten und für den kurzfristigen Wärmebedarf an. Mehr Informationen zum elektrischen Betrieb von Design- und Badheizkörpern.
Das elektronische Expansionsventil (EEV) regelt die Kältemittelmenge, die in den Verdampfer einer Klimaanlage oder Wärmepumpe strömt. Durch die präzise Steuerung passt es den Kältemittelfluss kontinuierlich an den aktuellen Leistungsbedarf an.
Dadurch arbeitet die Anlage besonders effizient, reagiert schnell auf Laständerungen und sorgt für einen energieoptimierten Betrieb sowie einen hohen Klimakomfort.
Die Energieeffizienzklasse gibt an, wie energieeffizient ein Gerät arbeitet (z. B. A+++ bis D). Die Klassifizierung wird nach den Vorgaben der EU vergeben und erleichtert den Vergleich verschiedener Produkte hinsichtlich ihres Energieverbrauchs.
Je nach Produktgruppe basiert die Einstufung auf unterschiedlichen Prüfverfahren und Effizienzkennzahlen. Eine hohe Energieeffizienzklasse steht für einen sparsamen Betrieb und kann dazu beitragen, Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft zu senken.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) setzt auf Grundlage des Energieeinsparungsgesetzes Standardanforderungen für private und gewerbliche Neubauten, beispielsweise Wohn- oder Bürogebäude, fest. Damit soll die energieeffiziente Bauweise von Bauprojekten gewährleistet werden. Sie ist Teil des deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechts.
Der Entfeuchtungsmodus (Dry Mode) ist eine Betriebsart von Split-Klimaanlagen, bei der überschüssige Luftfeuchtigkeit aus der Raumluft entfernt wird. Im Gegensatz zum normalen Kühlbetrieb steht dabei nicht die Absenkung der Raumtemperatur, sondern die Reduzierung der Luftfeuchtigkeit im Vordergrund.
Ein geringerer Feuchtigkeitsgehalt sorgt für ein angenehmeres Raumklima und erhöht das Komfortempfinden – insbesondere an warmen, schwülen Tagen. Gleichzeitig arbeitet die Klimaanlage im Entfeuchtungsmodus besonders energieeffizient, da nur eine geringe Kühlleistung erforderlich ist.
Enthalpie-Wärmeübertrager können im Gegensatz zu normalen Wärmeübertrager auch Feuchtigkeit zurückgewinnen. Was im Winter den Vorteil bietet, dass die natürliche Austrocknung der Wohnräume verlangsamt wird. Dies kann dazu betragen das Feuchtigkeitsniveau in der Wohnung auf einen Wert zu heben der komfortabler ist. Natürlich ist es wichtig, insbesondere in der kalten Jahreszeit, die Luftmenge dem tatsächlichen Bedarf anzupassen und zu reduzieren und eine Überhitzung der Räume von mehr als 23°C zu vermeiden um die Luftfeuchtigkeit im Bereich von >35% zu halten.
Der Entlüftungsstopfen dichtet das Heizsystem nach außen hin ab. Zum Entlüften des Heizkörpers ist er leicht abnehmbar.
Eine EPD (Environmental Product Declaration, Umwelt-Produktdeklaration) dokumentiert die Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus. Sie basiert auf internationalen Normen und schafft eine transparente, vergleichbare Grundlage für nachhaltiges Bauen sowie Gebäudezertifizierungen.
Verschiedene Produkte aus dem KERMI Programm verfügen über eine EPD-Verifizierung - beispielsweise im Bereich der Stahlheizkörper und Deckenheizung. Damit können Fachpartner die Umweltleistung der eingesetzten Produkte bei Ausschreibungen und Förderprojekten nachweisen.
Hier finden Sie weitere Informationen zur EPD-Verifizierung unserer Produkte.
Bei Sole/Wasser-Wärmepumpen wird der Umwelt thermische Energie mit Hilfe eines Erdkollektoren oder Erdsonden entzogen und in Heizwärme umgewandelt. Erdwärmekollektoren werden in der Regel in einer Tiefe von bis zu 2m horizontal verlegt.
Eine Erdwärmesonde entzieht der Umwelt die Wärmeenergie über eine oder mehrere Tiefenbohrung(en) von bis zu 100 m. Daher sind sie genehmigungspflichtig. Der Vorteil gegenüber Erdkollektoren liegt im deutlich geringeren Platzbedarf und über den Jahresverlauf höheren Quellentemperatur, wodurch einer höhere Effizienz der Wärmepumpe erreicht wird.
Sollten Sie ein Ersatzteil oder Zubehör für ihren Heizkörper oder ihre Wohnraumlüftung benötigen, erhalten Sie unsere Produkte über den qualifizierten Fachinstallateur. Einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Fachpartner-Übersicht.
Zusätzlich finden Sie ausgewählte Ersatzteile und Zubehör in unserem KERMI Ersatzteilshop und können diese bequem von zuhause online bestellen.
Die F-Gas-Verordnung ist eine EU-Verordnung zur schrittweisen Reduzierung fluorierter Treibhausgase (F-Gase). Ziel ist es, den Einsatz klimaschädlicher Kältemittel zu verringern und den Umstieg auf umweltfreundlichere Alternativen zu fördern.
Die Verordnung betrifft unter anderem Wärmepumpen, Klimaanlagen und Kälteanlagen. Sie regelt beispielsweise den Einsatz bestimmter Kältemittel sowie Anforderungen an Installation, Wartung und Dichtheitsprüfungen und trägt so zu einem klimafreunlicheren Betrieb moderner Raumklimasysteme bei.
Um kleine Lackschäden am Heizkörper auszubessern, können Sie unseren Lackstift oder unsere Sprühdose verwenden. Beide sind in der Farbe RAL 9016 (weiß) erhältlich. Beziehen können Sie diese Produkte über den qualifizierten Fachinstallateur, im Fachgroßhandel oder bequem online in unserem KERMI Ersatzteilshop.
Die Feuchterückgewinnung ist eine Funktion moderner Lüftungssysteme, bei der ein Teil der Luftfeuchtigkeit aus der warmen Abluft auf die frische Zuluft übertragen wird. So bleibt insbesondere in der Heizperiode mehr Feuchtigkeit in den Innenräumen erhalten, ohne dass sich Zu- und Abluft vermischen.
Das sorgt für ein angenehmeres Raumklima, beugt einer zu trockenen Raumluft vor und erhöht den Wohnkomfort. Gleichzeitig profitieren Bewohner weiterhin von einer kontrollierten Frischluftzufuhr und einer energieeffizienten Lüftung.
Hier erfahren Sie mehr über unsere Systeme zur kontrollierten Wohnraumlüftung.
Die Feuerverzinkung ist ein Verfahren zum dauerhaften Korrosionsschutz von Stahl. Dabei wird das Bauteil in flüssiges Zink getaucht, wodurch eine widerstandsfähige Schutzschicht entsteht, die den Stahl zuverlässig vor Rost schützt.
Feuerverzinkte Heizkörper eignen sich besonders für Bereiche mit erhöhter Feuchtigkeitsbelastung oder anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Die zusätzliche Schutzschicht erhöht die Langlebigkeit und trägt zu einem dauerhaft sicheren Betrieb bei.
Filter können in Außenluftfilter und Abluftfilter unterschieden werden.
Der Außenluftfilter sorgt für saubere, frische Zuluft im Haus. Feinstaub und Pollen, aber auch Keime, Viren und Bakterien von außen gelangen nicht ins Gebäude. Zusätzlich schützen Außenluftfilter eingebaute Komponenten vor Verschmutzung.
Über den Abluftfilter gelangt die verbrauchte Luft wieder nach draußen. Auch aus der Abluft werden Staub und Schmutzpartikel gefiltert und verhindern das Verschmutzen des Gerätes. Das sorgt für einen sauberen Betrieb des Wärmeübertragers und die Effizienz der Wärmerückgewinnung wird aufrechterhalten.
Original KERMI Filter für Ihre kontrollierte Wohnraumlüftung können Sie ganz einfach und bequem im KERMI Ersatzteilshop bestellen.
Der Filtertrockner ist ein Bauteil im Kältekreislauf von Klima- und Wärmepumpensystemen. Er entfernt Feuchtigkeit, Schmutzpartikel und andere Verunreinigungen aus dem Kältemittel, bevor diese empfindliche Komponenten erreichen können.
Dadurch schützt der Filtertrockner den Kältekreislauf vor Schäden, erhöht die Betriebssicherheit und trägt zu einer dauerhaft effizienten und zuverlässigen Funktion der Anlage bei.
Das Global Warming Potential (GWP) ist eine Kennzahl, die das Treibhauspotenzial eines Kältemittels im Vergleich zu Kohlendioxid (CO₂) beschreibt. CO₂ dient dabei als Referenzwert und hat ein GWP von 1.
Je niedriger der GWP-Wert eines Kältemittels, desto geringer ist seine potenzielle Auswirkung auf das Klima. Deshalb kommen in modernen Wärmepumpen und Klimaanlagen zunehmend Kältemittel mit niedrigem GWP zum Einsatz, um die Umweltbelastung zu reduzieren und aktuelle gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.
Sie sind auf der Suche nach einem Händler in Ihrer Nähe, um unsere Produkte live zu sehen, sich beraten zu lassen oder eine Bestellung aufzugeben? Einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Fachpartner-Übersicht.
Flachheizkörper können in verschiedene Typen unterteilt werden. Es gibt Typ 10, 11, 12, 20, 22, 30 und 33. Die Bezeichnung richtet sich nach der Anzahl der verbauten Heizplatten und Konvektoren und somit auch nach der Bautiefe. Dabei gibt die erste Ziffer die Menge der Heizplatten und die zweite die Anzahl der Konvektoren an. Dies bedeutet, je größer die Zahl, desto tiefer der Heizkörper.
Die meisten KERMI Designheizkörper eignen sich zur Heizkostenerfassung mittels Heizkostenverteiler. Auch an Flachheizkörpern können Verdunstungszähler montiert werden. Da die Positionierung der Erfassungsgeräte zwischen den Herstellern differiert, wenden Sie sich für Details bitte an den jeweiligen Hersteller des Erfassungeräts. Weitere Infos finden Sie in unseren technischen Unterlagen zum jeweiligen Produkt.
Die Heizlast eines Gebäudes gibt an, wie viel thermische Energie dem Gebäude zugeführt werden muss, um trotz Verlusten – z. B. durch Fenster und Türen – ein ideales Raumklima zu erreichen.
Die Höhendifferenz bezeichnet den Höhenunterschied zwischen zwei Komponenten eines Systems. Bei Split-Klimaanlagen beschreibt sie den maximal zulässigen Höhenunterschied zwischen Innen- und Außengerät.
Die vom Hersteller vorgegebene Höhendifferenz ist bei der Planung und Installation zu beachten, da sie Einfluss auf die einwandfreie Funktion, die Effizienz und die Betriebssicherheit der Anlage hat.
Bei einer Hybridheizung werden verschiedene Techniken der Wärmeerzeugung kombiniert. Häufig werden die klassischen Energieträger wie Öl oder Gas mit erneuerbaren Energien verknüpft, so werden die Stärken von zwei verschiedenen Heizsystemen kombiniert.
Um die einwandfreie Funktion einer Heizanlage zu gewährleisten, muss der Volumenstrom des Heizwassers dem Wärmebedarf jedes einzelnen Heizkörpers angepasst werden. KERMI Ventilheizkörper sind werksseitig entsprechend der Normwärmeleistung des Heizkörpers voreingestellt. Das spart Energiekosten und sorgt für optimalen Wärmekomfort. Weitere Informationen zum Thema Ventiltechnik & hydraulischer Abgleich.
Die international besetzte Jury des International Forum Design in Hannover zeichnet alljährlich formal und funktionell herausragende Produkte des täglichen Gebrauchs mit dem iF DESIGN AWARD – einem der größten und prestigereichsten Designwettbewerbe weltweit – aus. Bereits seit über 60 Jahren wird der iF DESIGN AWARD verliehen. Unternehmen aus der ganzen Welt melden daher ihre innovativen Produkte bei diesem Wettbewerb an. Eine über 50-köpfige Expertenjury bewertet in einer drei Tage andauernden Mammut-Prüfung die jährlich 5.000 bis 6.000 Produkte, die um den begehrten Award in der Kategorie „Produkt/Verpackung“ gegeneinander wetteifern.
Auch viele unserer Design- und Badheizkörper sind bereits mit dem begehrten iF Design Award ausgezeichnet worden. Dazu zählen:
Ein Infrarotheizkörper ist ein elektrisch betriebener Heizkörper. Er bietet einen hohen Anteil an effizienter, angenehmer Strahlungswärme. Diese Wärme wirkt ähnlich der Sonnenstrahlung direkt und schnell auf den menschlichen Körper sowie auf angestrahlte Flächen. Durch den hohen Strahlungwärmeanteil wird Luft- und Staubaufwirbelung minimiert. Das macht Infrarotheizkörper besonders allergikerfreundlich.
Geräteteil einer Klima-Splitanlage im Raum, das Luft ansaugt, kühlt bzw. erwärmt und wieder ausbläst.
Die Inverter-Technologie ist eine Regeltechnik, bei der die Drehzahl des Kompressors stufenlos an den tatsächlichen Leistungsbedarf angepasst wird. Anstatt sich wiederholt ein- und auszuschalten, arbeitet der Kompressor kontinuierlich mit der jeweils benötigten Leistung.
Dadurch werden Energieverbrauch und Geräuschentwicklung reduziert, die gewünschte Raumtemperatur konstant gehalten und der Verschleiß der Komponenten verringert. Die Inverter-Technologie kommt heute in vielen modernen Wärmepumpen und Split-Klimageräten zum Einsatz und trägt zu einem besonders effizienten und komfortablen Betrieb bei.
Der Kältekreislauf ist das Herzstück einer Wärmepumpe oder Klimaanlage. Er besteht aus vier zentralen Komponenten: Verdampfer, Kompressor, Kondensator und einem Expansionsventil, das den Druck des Kältemittels vor dem Verdampfer reduziert.
Im geschlossenen Kreislauf nimmt das Kältemittel Wärme auf, transportiert sie und gibt sie an anderer Stelle wieder ab. Dadurch kann Wärme je nach Betriebsart zum Heizen oder Kühlen genutzt werden und ein energieeffizienter Betrieb der Anlage wird ermöglicht.
Das Kältemittel ist das Arbeitsmedium im Kältekreislauf einer Wärmepumpe oder Klimaanlage. Es nimmt Wärme auf, transportiert sie innerhalb des Systems und gibt sie an anderer Stelle wieder ab. Erst dadurch wird effizientes heizen oder kühlen ermöglicht.
Je nach Anwendungsbereich kommen unterschiedliche Kältemittel zum Einsatz. Moderne Kältemittel wie beispielsweise R290 (Propan) zeichnen sich durch eine hohe Energieeffizienz und – je nach Typ – ein geringes Treibhauspotenzial (GWP) aus.
Der Kälteschein ist ein Sachkundenachweis, der Fachkräfte dazu berechtigt, Arbeiten an Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen mit fluorierten Kältemitteln durchzuführen.
Er bestätigt die erforderlichen Kenntnisse im sicheren Umgang mit Kältemitteln, beispielsweise bei Installation, Wartung, Reparatur oder Dichtheitsprüfungen.
Das Kapillarrohr ist ein einfaches Expansionsorgan im Kältekreislauf. Es reduziert den Druck des Kältemittels, bevor dieses in den Verdampfer eintritt, und ermöglicht so den für den Kühl- oder Heizprozess erforderlichen Zustandswechsel.
KERMI Clips werden verwendet, um die seitlichen Abdeckungen des Heizkörpers zu fixieren. Diese werden standardmäßig bei jedem Heizkörper mit seitlich-montierbaren Abdeckungen mitgeliefert. Sollten Sie dennoch Ersatz benötigen, können Sie den KERMI Clip ganz bequem online in unserem KERMI Ersatzteilshop bestellen.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine der weltweit führenden Förderbanken. Mit verschiedenen Förderprogrammen unsterstützt sie Bauherren unter anderem beim Kauf von Wohneigentum und beim energieeffizienten, ressourcenschonenden Bauen. Viele KERMI Produkte sind KfW-förderfähig.
Im Rahmen des Klimaschutzgesetzes hat die Bundesregierung in Deutschland Maßnahmen beschlossen, die die Treibhausgasneutralität bis 2050 zum Ziel haben. Das Programm beinhaltet ein Paket mit Maßnahmen zur Einsparung von CO2 für die Energiewirtschaft, Industrie, Gebäude, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Landnutzung und Abfallwirtschaft. Bis 2030 will Deutschland den CO2-Ausstoß um mindestens 55 Prozent verringern.
Ein Kompaktheizkörper ist ein klassischer Plattenheizkörper mit seitlichen Anschlüssen. Im Inneren sorgen integrierte Konvektionslamellen dafür, dass die Wärme effizient an den Raum abgegeben wird. Die Wärmeübertragung erfolgt dabei sowohl über Strahlungswärme als auch über Konvektion.
Kompaktheizkörper überzeugen durch ihre hohe Heizleistung, einfache Installation und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Sie sind in verschiedenen Bauhöhen, Baulängen und Ausführungen erhältlich und lassen sich an unterschiedlichste Raumsituationen anpassen.
Der Kompressor, auch Verdichter genannt, ist ein zentrales Bauteil im Kältekreislauf von Wärmepumpen und Klimaanlagen. Er verdichtet das gasförmige Kältemittel und erhöht dadurch dessen Druck und Temperatur.
Als „Antrieb“ des Kältekreislaufs sorgt der Kompressor dafür, dass das Kältemittel kontinuierlich zwischen den einzelnen Komponenten zirkuliert und Wärme aufgenommen beziehungsweise abgegeben werden kann. Moderne Technologien wie die Inverter-Technologie ermöglichen dabei eine bedarfsgerechte Anpassung der Verdichterleistung und unterstützen einen effizienten und komfortablen Betrieb.
Kondensat ist Wasser, das entsteht, wenn feuchte Luft an einer kalten Oberfläche – beispielsweise am Verdampfer einer Klimaanlage – abkühlt. Dabei wird die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit als Wasser ausgeschieden.
Bei Klimageräten wird das entstehende Kondensat gezielt abgeleitet, damit ein sicherer und hygienischer Betrieb gewährleistet ist. Eine fachgerechte Kondensatführung trägt dazu bei, Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden und die zuverlässige Funktion der Anlage sicherzustellen.
Der Kondensator, auch Verflüssiger genannt, ist ein Wärmetauscher im Kältekreislauf von Wärmepumpen und Klimaanlagen. Hier gibt das Kältemittel die aufgenommene Wärme an die Umgebung oder das Heizsystem ab und wechselt dabei vom gasförmigen in den flüssigen Zustand.
Im Heizbetrieb einer Wärmepumpe wird die Wärme beispielsweise an das Heizwasser übertragen, das anschließend über Heizkörper oder Flächenheizungen im Gebäude verteilt wird. Der Kondensator ist damit ein zentraler Bestandteil für die effiziente Wärmeübertragung im System.
Konvektion bezeichnet die Wärmeübertragung durch die Bewegung von Luft. Erwärmt ein Heizkörper die umgebende Luft, steigt diese nach oben, während kühlere Luft nachströmt und ebenfalls erwärmt wird. So entsteht eine kontinuierliche Luftzirkulation, die die Wärme im Raum verteilt.
Viele klassische Heizkörper geben einen Großteil ihrer Wärme über Konvektion ab. Flächenheizsysteme wie Fußboden- oder Wandheizungen arbeiten hingegen überwiegend mit Strahlungswärme und nur zu einem geringen Teil mit Konvektion. Dadurch wird die Luft weniger stark bewegt, was zu einer gleichmäßigeren Wärmeverteilung beiträgt.
In vielen Gebäuden sind Heizkörper besonderen Bedingungen ausgesetzt, die die Beschichtung angreifen können. Die KERMI Korrosionsschutzbeschichtung ist eine spezielle Schicht, die direkt auf den Heizkörper aufgetragen und anschließend mit einer hochwertigen Pulverbeschichtung veredelt wird. Sie schützt den Heizkörper vor feuchtigkeitsbedingten Schäden und kann auch unter farbigen Lackierungen aufgetragen werden.
Die Kühlleistung beschreibt die Wärmemenge, die eine Klimaanlage pro Zeiteinheit einem Raum entziehen kann. Sie wird in der Regel in Kilowatt (kW) angegeben und gibt an, wie viel Kühlenergie ein Gerät unter bestimmten Bedingungen bereitstellen kann.
Die passende Auslegung der Kühlleistung ist entscheidend für einen effizienten Betrieb und ein angenehmes Raumklima. Ist die Leistung optimal auf den Raum und die Nutzung abgestimmt, kann die Klimaanlage energieeffizient arbeiten und für komfortable Temperaturen sorgen.
Der kv-Wert wird auch als Durchflussfaktor oder Durchflusskoeffizient bezeichnet und ist ein Maß für den erzielbaren Durchsatz einer Flüssigkeit oder eines Gases durch ein Ventil. Er dient zur Auswahl und Dimensionierung von Ventilen und entspricht dem Wasserdurchfluss durch ein Ventil (in m³/h), bei einer Druckdifferenz von 1 bar und einer Wassertemperatur von 5 - 30 °C.
Verstellbare Luftleitbleche im Innengerät einer Klimaanlage zur Steuerung der Luftströmung.
Der Luftfilter ist ein Bestandteil einer Lüftungsanlage oder des Innengeräts einer Klimaanlage. Er filtert Staub, Schmutzpartikel und weitere Verunreinigungen aus der Raumluft und trägt so zu einer besseren Luftqualität bei.
Eine regelmäßige Reinigung oder ein Austausch des Luftfilters ist wichtig, damit die Anlage hygienisch, effizient und zuverlässig arbeitet. So bleibt die Luftzirkulation erhalten und die Leistungsfähigkeit des Systems wird unterstützt.
Der Luftvolumenstrom beschreibt die Menge an Luft, die ein Gerät pro Zeiteinheit bewegt. Er wird in der Regel in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) angegeben und ist eine wichtige Kenngröße für die Leistungsfähigkeit von Lüftungs- und Klimaanlagen.
Ein passend ausgelegter Luftvolumenstrom sorgt für eine ausreichende Luftversorgung, eine effiziente Wärme- oder Kälteverteilung und ein angenehmes Raumklima. Bei Lüftungsanlagen trägt er zudem dazu bei, verbrauchte Luft zuverlässig abzuführen und frische Luft bereitzustellen.
Um die CO2-Einsparungen in der Baubranche in den Fokus zu rücken, gibt es bereits seit knapp 20 Jahren ein Marktanreizprogramm. Das MAP wurde im Zuge des Klimaschutzpakets 2030 aktualisiert und umfassend erweitert. Mit diesem Förderprogramm werden Anreize geschaffen, Wärme aus Technologie auf Basis erneuerbarer Energien zu gewinnen. Dazu zählen beispielsweise Wärmepumpen, der Austausch alter Ölheizungen oder Hybridsysteme.
Bei einem WLAN-Netzwerk wird der Empfang durch ein einzelnes Gerät, den Router, in der Wohnung verteilt. Ein Mesh-Netzwerk hingegen wird mithilfe verschiedener Zugangspunkte im gesamten Wohnbereich eingerichtet.
Beim Mittenanschluss befinden sich Vorlauf und Rücklauf mittig an der Unterseite des Heizkörpers. Dadurch können die Rohrleitungen unabhängig von der Breite des Heizkörpers zentral zusammengeführt werden.
Diese Anschlussart erleichtert die Planung und Montage im Neubau und bei Modernisierungen. Gleichzeitig sorgt sie für eine saubere Optik und bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei der Auswahl und dem Austausch von Heizkörpern.
Eine modulierende (leistungsgeregelte) Wärmepumpe kann ihre Heizleistung an den Wärmebedarf eines Gebäudes anpassen. Dadurch kann die Wärmepumpe leiser und effizienter arbeiten und sich optimal an unterschiedliche Außentemperaturen anpassen.
Klimaanlage mit mehreren Innengeräten, die an ein Außengerät angeschlossen sind.
Der Nachtmodus (Sleep Mode) ist ein Betriebsmodus von Klimaanlagen, bei der der Geräuschpegel reduziert und die Temperaturregelung an die Bedürfnisse während der Schlafphase angepasst wird.
Durch eine geringere Lüfterleistung und eine optimierte Regelung sorgt der Nachtmodus für einen besonders leisen und gleichzeitig energieeffizienten Betrieb.
Ein Niedertemperaturheizkörper ist speziell für Heizsysteme mit niedrigen Vorlauftemperaturen ausgelegt, wie sie beispielsweise von Wärmepumpen bereit gestellt werden. Dank einer optimierten Wärmeübertragung erreicht er bereits bei geringeren Vorlauftemperaturen eine hohe Heizleistung und trägt so zu einem energieeffizienten Betrieb des gesamten Heizsystems bei.
Mit dem x-flair Wärmepumpen-Heizkörper bieten wir eine speziell für den Wärmepumpeneinsatz entwickelte Lösung. Er sorgt Danke eines integrierten Lüfter-Systems auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen für hohen Wärmekomfort und eignet sich ideal für Neubau und Modernisierung.
Die Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union legt Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte fest. Ziel ist es, deren Energieeffizienz und Nachhaltigkeit bereits in der Entwicklungsphase zu verbessern. Hersteller müssen ihre Produkte so auslegen, dass sie über ihren gesamten Lebenszyklus möglichst ressourcenschonend, langlebig und energieeffizient sind.
Auch elektrische Heizkörper unterliegen den Vorgaben der Ökodesign-Richtlinie. Die seit 1. Juli 2025 geltenden Anforderungen stellen sicher, dass Geräte einen geringeren Energieverbrauch aufweisen und so dazu beitragen, Betriebskosten und CO₂-Emissionen zu reduzieren. Für Verbraucher bedeutet das: moderne, effiziente Heizlösungen, die Komfort und Nachhaltigkeit miteinander verbinden.
Eine On/Off-Klimaanlage ist ein Klimagerät, bei dem der Kompressor ausschließlich im Ein- oder Aus-Zustand arbeitet. Im Gegensatz zu Geräten mit Inverter-Technologie kann die Leistung nicht stufenlos an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Erreicht die Raumtemperatur den gewünschten Wert, schaltet sich der Kompressor ab und startet bei erneutem Kühlbedarf wieder.
Mit der passiven Kühlfunktion kann ein Gebäude gekühlt werden. Während der passiven Kühlung ist der Kompressor der Wärmepumpe nicht in Betrieb. Lediglich Umwälzpumpen sorgen dafür, dass die Wärmeenergie aus dem Gebäude über Wärmetauscher an das Erdreich übertragen werden kann. Die passive Kühlung ist mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe nicht möglich.
Das Passivhaus Institut ist ein 1996 gegründetes, unabhängiges Forschungsinstitut. Es prüft und zertifiziert Gebäude und Komponenten, die ein Haus zu einem Passivhaus machen sollen.
Die PID-Regelung ist ein Regelverfahren, das die Temperatur besonders präzise steuert. Dabei berücksichtigt sie die aktuelle Abweichung vom gewünschten Sollwert sowie die Entwicklung der Temperatur, um die Leistung des Systems optimal anzupassen.
Durch die kontinuierliche Anpassung sorgt eine PID-Regelung für eine stabile Raumtemperatur, erhöht den Komfort und unterstützt einen energieeffizienten Betrieb von Heizungs-, Klima- und Lüftungssystemen.
Das Plug & Heat Prinzip beschreibt die unkomplizierte Installation - insbesondere von Luft-Wasser Wärmepumpen: diese muss man einfach aufstellen, anschließen und schon kann geheizt werden.
Der PLUS X AWARD ist der weltweit größte Innovationspreis für Technologie, Sport und Lifestyle. Er zeichnet Marken für den Qualitäts- und Innovationsvorsprung ihrer Produkte aus. Daher sind wir sehr stolz darauf, dass unsere Produktreihe der KERMI therm-x2 Flachheizkörper für ihre herausragenden Eigenschaften mit dem PLUS X AWARD ausgezeichnet wurde. Dazu gehören:
- therm-x2 Profil
- therm-x2 Plan
- therm-x2 Line
- Verteo
Die Power-to-Heat Funktion von Wärmepumpen ermöglicht die Nutzung von z.B. überschüssigem Photovoltaik-Strom. Wörtlich bedeutet Power-to-Heat: Strom in Wärme umzuwandeln.
Die Puffer-Ladepumpe befördert die von der Wärmepumpe erzeugte Wärme zum Puffer- oder Trinkwasserspeicher.
Modernes Kältemittel mit geringerem GWP (Global Warming Potential) als ältere Varianten.
RAL ist ein deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Es vergibt sog. "RAL-Gütezeichen" an Produkte und Dienstleistungen von besonders hoher Qualität in verschiedenen Kategorien. Am bekanntesten ist der Begriff RAL aber durch sein RAL-Farbsystem, ein Farben-Kennungszeichnungssystem des RAL-Instituts. Auch KERMI hat eine breit gefächerte Palette an Heizkörperfarben im Angebot, unter anderem auch fast alle RAL Classic Farbtöne. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem KERMI Farbkonzept.
Ein Raumtemperaturfühler ist ein Sensor, der die aktuelle Raumtemperatur misst und diese Information an die Regelung eines Heizungs-, Klima- oder Lüftungssystems weitergibt.
Auf Basis der gemessenen Temperatur kann die Anlage ihre Leistung bedarfsgerecht anpassen und so für eine konstante Raumtemperatur, hohen Komfort und einen effizienten Betrieb sorgen.
Die Auszeichnung „Red Dot“ ist weltweit als Qualitätssiegel für gutes Design bekannt. Um die Vielfalt im Bereich Design fachgerecht bewerten zu können, unterteilt sich der Award in drei Disziplinen: den Red Dot Award: Product Design, Red Dot Award: Brands & Communication Design und Red Dot Award: Design Concept. Jeder Wettbewerb wird einmal pro Jahr organisiert. Evaluiert werden die eingereichten Produkte, Marken und Kommunikationsprojekte sowie Designkonzepte und Prototypen von der Red Dot Jury.
Der Red Dot Award: Product Design, der in seinen Ursprüngen seit 1955 besteht, ermittelt die besten Produkte eines jeden Jahres. In rund 50 Kategorien können Hersteller und Designer aus aller Welt ihre Entwürfe zum Wettbewerb anmelden. Getreu dem Motto „In search of good design and innovation“ evaluiert die Red Dot Jury sämtliche Einreichungen und vergibt den Red Dot lediglich an Produkte, die durch gute Gestaltungsqualität überzeugen. (Quelle: www.red-dot.org)
Die Regeldifferenz beschreibt den Unterschied zwischen dem Sollwert (gewünschte Temperatur) und dem Istwert (tatsächlich gemessene Temperatur) in einem Regelsystem. Sie dient als Grundlage dafür, dass Thermostate oder Regelungen den Heizwasserdurchfluss automatisch anpassen.
Je geringer die Regeldifferenz, desto präziser arbeitet die Heizungsregelung. Das sorgt für eine konstante Raumtemperatur, erhöht den Wohnkomfort und unterstützt einen energieeffizienten Betrieb der Heizungsanlage.
Heizkörper mit reinem Elektrobetrieb sind unabhängig vom Zentralheizungsnetz, denn hier reicht eine Steckdose als energetischer Anschluss für die Installation aus. Vor allem in Altbauten sind sie eine zeit- und kostensparende Lösung bei der Modernisierung. Aber auch bei energieautarken Neubauten mit Photovoltaikanlage lässt sich mithilfe eines Elektroheizkörpers der selbst produzierte Strom nutzen. Mehr Informationen zu unseren Elektroheizkörpern.
Die Staubbildung im Inneren von Heizkörpern ist ein natürlicher Vorgang, der mit der Zirkulation der erwärmten Luft zusammenhängt und technisch nicht verhindert werden kann. Die zugänglichen Stellen sollten von Zeit zu Zeit mit speziellen Bürsten gereinigt werden, um eine optimale Wärmeleistung zu garantieren. Mit unseren speziellen Bürsten lassen sich Heizkörper leicht reinigen.
Beziehen können Sie diese über den qualifizierten Fachinstallateur, beim Fachgroßhandel oder bequem online in unserem KERMI Ersatzteilshop. Einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Fachpartner-Übersicht.
Zusätzlich können Sie ihren Heizkörper mit Haushaltsreinigern reinigen. Geeignete Reinigungsmittel für Lackflächen sollten nicht scheuernd und nicht stark alkalisch oder sauer (chemisch aggressiv) sein.
Um den Heizkörper richtig reinigen zu können, müssen Sie zuerst die obere Abdeckung entfernen. Dazu müssen Sie den Kunststoffclip (KERMI Clip; kann auch über Online Shop bestellt werden) der seitlichen Abdeckung anheben und gegen den Uhrzeigersinn abschrauben. Ab Baulänge 1000 bei Plan-Heizkörpern bzw. Baulänge 1400 muss zusätzlich der Profil-Heizkörper Haltebügel aus der oberen Abdeckung entfernt werden. Danach die seitliche Abdeckung leicht schräg vom Heizkörper abziehen und diese nach Anheben der oberen Abdeckung von den Befestigungshaken lösen. Anschließend die obere Abdeckung durch einseitiges Anheben und Verschieben von der zweiten seitlichen Abdeckung trennen. Nach der Reingung erfolgt die Montage der oberen Abdeckung in umgekehrter Reihenfolge.
Die Rücklauftemperatur gibt an, welche Temperatur das Wasser nach dem Durchlaufen des Heizkreislaufs hat.
Rückstellkräfte sind diejenigen Kräfte, die bei der Fußbodenheizung auf ein Rohr wirken, um es wieder in seine ursprüngliche Form zurückzuführen. Geringe Rückstellkräfte und eine hohe Flexibilität sind bei Fußbodenheizungssystemen vorteilhaft.
Der Schalldruckpegel gibt die Stärke eines Schallereignisses an, das empfangen wird. Dieser Wert ist immer an die Entfernung bzw. den Abstand gebunden, sowie der räumlichen Umgebung.
Der Schalldruckpegel beschreibt die wahrgenommene Lautstärke eines Geräts und wird in Dezibel (dB(A)) angegeben. Er gibt an, wie stark ein Geräusch an einem bestimmten Messpunkt empfunden wird und berücksichtigt dabei die Empfindlichkeit des menschlichen Gehörs.
Bei Klima-, Lüftungs- und Heizsystemen ist ein niedriger Schalldruckpegel ein wichtiger Faktor für einen komfortablen Betrieb – insbesondere in Wohn- und Schlafbereichen. Moderne Geräte sind darauf ausgelegt, eine effiziente Leistung mit einem möglichst leisen Betrieb zu verbinden.
Der Schallleistungspegel quantifiziert die gesamte, von einem Objekt als Schall abgestrahlte Energie. Dieser Wert ist orts-, raum- und Entfernungsunabhängig. Er kann als Vergleich zu anderen Lüftungsgeräten verwendet werden im Gegensatz zum Schalldruckpegel
Schutzbereiche definieren, unter welchen Bedingungen Heizkörper in Räumen mit erhöhter Feuchtigkeit – beispielsweise in Badezimmern oder Wellnessbereichen – installiert werden dürfen. Dabei spielen sowohl die geltenden elektrotechnischen Sicherheitsvorschriften als auch der Korrosionsschutz eine wichtige Rolle.
Je nach Einbauort gelten unterschiedliche Anforderungen an Material, Oberflächenschutz und bei elektrischen Heizkörpern an die Schutzart und den zulässigen Montagebereich. Die Einhaltung der Schutzbereiche gewährleistet einen sicheren, langlebigen und normgerechten Betrieb des Heizkörpers, auch in anspruchsvollen Umgebungen.
Der SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) ist eine Kennzahl für die saisonale Energieeffizienz im Kühlbetrieb von Klimaanlagen. Er beschreibt das Verhältnis der über eine gesamte Kühlsaison abgegebenen Kühlleistung zur dafür benötigten elektrischen Energie.
Ein hoher SEER-Wert steht für einen besonders effizienten Betrieb der Klimaanlage und unterstützt dabei, den Energieverbrauch sowie die Betriebskosten zu reduzieren. Im Vergleich zum reinen EER-Wert berücksichtigt der SEER unterschiedliche Betriebsbedingungen über die gesamte Kühlsaison und ermöglicht dadurch eine realistischere Bewertung der Energieeffizienz.
"Safety Extra Low Voltage" (=SELV): eine niedrige elektrische Spannung, die eine hohe Anschlusssicherheit gewährleistet, da sie einen besonderen Schutz vor einem elektrischen Schlag bietet.
Mit der seriellen Durchströmung und seiner x2-Technologie hat KERMI das Heizen revolutioniert. Dabei erwärmt sich zuerst die Frontplatte des Heizkörpers und sorgt für schnelle Wärme und maximale Behaglichkeit. Im Teillastbetrieb reicht dies meist zur Deckung des Wärmebedarfs aus. Die hintere Platte wirkt als Strahlungsschirm. Mit steigendem Wärmebedarf wird auch die nachgeschaltete Platte erwärmt und sorgt dann für max. Wärmeleistung des Heizkörpers.
Der Silent Mode ist ein Betriebsmodus von Klimaanlagen, bei dem die Ventilator- und Kompressorleistung reduziert wird, um den Geräuschpegel der Anlage zu minimieren.
Durch den besonders leisen Betrieb eignet sich dieser Modus vor allem für sensible Bereiche wie Schlaf- und Wohnräume. Gleichzeitig wird ein angenehmes Raumklima mit hohem Komfort bei geringer Geräuschentwicklung unterstützt.
Das Smart Grid Ready-Label wird an Wärmepumpen-Baureihen verliehen, deren Regelungstechnik über definierte Schnittstellen die Einbindung der Wärmepumpe in ein intelligentes Stromnetz ermöglicht. Alle KERMI Wärmepumpen sind mit dem SG Ready Zertifikat ausgezeichnet.
Der Sommerbyass ist eine Umgehung des Wärmeübertragers. Dadurch kann z.B. im Hochsommer die kühle Nachtluft ins Haus geleitet werden, ohne dass diese von der Abluft erwärmt wird.
Klimaanlage mit getrenntem Innen- und Außengerät.
Ein Stellantrieb ist ein elektrischer Regler oder kleiner Motor, der den Durchfluss des Heizwassers automatisch steuert. Er sitzt in der Regel auf dem Ventil eines Heizkreisverteilers und öffnet oder schließt den jeweiligen Heizkreis entsprechend der Vorgabe des Raumthermostats.
Stellantriebe kommen vor allem bei Flächenheizungen wie der Fußbodenheizung zum Einsatz. Sie ermöglichen eine bedarfsgerechte Regelung der Raumtemperatur und tragen zu einem energieeffizienten und komfortablen Betrieb der Heizungsanlage bei.
Ein Strahlungsschirm soll die Wärmestrahlung zur Fassade abmindern. Dabei spielt das Material eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass zwischen Heizkörper und Fassade ein zusätzlicher Luftschacht geschaffen wird und die Heizkörperwärme durch Zirkulation ungehindert in den Raum gelangt. Befestigungen für den Strahlungsschirm finden Sie auch online in unserem KERMI Ersatzteilshop.
Heizkörper können Konvektions- oder Strahlungswärme abgeben. Konvektionswärme steigt im Raum auf und erwärmt die Luft und bewegt sich darin. Im Gegensatz dazu erwärmt Strahlungswärme nicht direkt die Luft, sondern die im Raum befindlichen Gegenstände und Wände. Dadurch wird nahezu kein Staub aufgewirbelt und die abgegebene Wärme wird als besonders angenehm empfunden.
Regelgerät zur Einstellung der gewünschten Raumtemperatur.
Über Ventile kann die Durchflussmenge des Heizkörpers, abhängig von der gemessenen Temperatur, gesteuert werden, um die eingestellte Temperatur zu regeln oder konstant zu halten. Je weiter der Ventilstößel in das Ventil hineingedrückt wird, desto geringer ist die Durchflussmenge an Heizwasser und umgekehrt.
Was tun, wenn das Ventil nicht mehr funktioniert?
Bei Heizkörpern, die länger nicht in Betrieb waren, kann der Ventilstößel durch Ablagerungen festsitzen. Oft hilft es, den Thermostatkopf zu entfernen und den Stößel einige Male zu bewegen. In vielen Fällen können die Probleme vermieden werden, indem die Heizkörperthermostate bei leerstehenden Wohnungen, auf Stellung 3 gedreht werden. Das Ventil wird dann ständig in Bewegung gehalten, es bilden sich keine Ablagerungen. In manchen Fällen (starke Verkrustungen) bleibt aber nur die Alternative den Ventileinsatz zu tauschen. Auch dann sollte drauf geachtet werden, dass Stillstandszeiten des Ventils vermieden werden. Hinweis: Ventile sollten nur vom Fachhandwerker getauscht werden!
Was tun, wenn das Ventil klopft?
Das "Klopfen" des Ventils lässt vermuten, dass bei dem Heizkörper der Vor- und Rücklauf vertauscht wurde. Dies kann man prüfen, indem man den Heizkörper auskühlen lässt. Bei richtigem Anschluss müsste danach bei geöffnetem Ventil das zur Mitte gerichtete Rohr warm werden. Ist dies nicht der Fall muss ein Umkehrhahnblock eingebaut werden. Falls Ihr Heizkörper also nicht richtig warm wird und Sie Klopfgeräusche wahrnehmen, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachinstallateur vor Ort.
Wo finde ich Infos über Ventileinsätze?
Alles Wissenswerte über die bei KERMI werkseitig voreingestellten Ventile erfahren Sie im praktischen Ventil-Ratgeber im Taschenformat (hier Verlinkung einfügen).
Wie wechsle ich einen Ventileinsatz?
Ventileinsätze sollten immer von einem Fachhandwerker gewechselt werden, um die reibungslose Funktion ihres Heizkörpers weiterhin sicherzustellen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren qualifizierten Fachinstallateur. Dort bekommen Sie auch entsprechende Ersatzventile.
Ein Ventilheizkörper ist ein Flachheizkörper mit integriertem Thermostatventil. Dieses ermöglicht die direkte Montage eines Thermostatkopfs und damit eine präzise Regelung der Raumtemperatur. Der Anschluss erfolgt in der Regel von unten, wodurch Rohrleitungen dezent integriert werden können.
Ventilheizkörper eignen sich ideal für Neubauten und Modernisierungen. Sie verbinden eine saubere Optik mit hoher Energieeffizienz und lassen sich mit unterschiedlichsten Wärmequellen kombinieren.
Der Verdampfer ist ein Wärmetauscher im Kältekreislauf von Wärmepumpen und Klimaanlagen. Hier nimmt das Kältemittel Wärme aus der Umgebung auf und verdampft dabei.
Im Kühlbetrieb einer Klimaanlage entzieht der Verdampfer der Raumluft Wärme und sorgt so für eine Abkühlung des Raumes. Bei Wärmepumpen nimmt er beispielsweise Wärme aus der Außenluft auf und bildet damit die Grundlage für die effiziente Wärmegewinnung.
Der Volumenstrom beschreibt die Luftmenge, die pro Zeiteinheit durch ein Lüftungsgerät strömt. Er wird in der Regel in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) angegeben und ist eine wichtige Kenngröße für die Leistungsfähigkeit einer Wohnraumlüftung.
Ein korrekt geregelter Volumenstrom sorgt dafür, dass ausreichend frische Luft in die Räume gelangt und verbrauchte Luft zuverlässig abgeführt wird. So trägt er zu einer hohen Luftqualität, einem angenehmen Raumklima und einem energieeffizienten Betrieb der Lüftungsanlage bei.
Unter Vorlauftemperatur versteht man die Temperatur, auf die das Heizwasser erwärmt wird, bevor es durch die Heizungsanlage durch Heizkörper und Fußbodenheizung fließt.
Der Wärmedurchlasswiderstand ist ein wichtiger Faktor für die Bewertung der Dämmeigenschaft eines Bauteils. Je höher dieser Wert ist, desto bessere Dämmeigenschaften hat ein Bauteil.
Die Wärmeleistung eines Heizkörpers hängt von verschiedenen Faktoren, wie der Höhe der Vorlauftemperatur, der Größe sowie Ausführung ab. Ist die Vorlauftemperatur beispielsweise sehr niedrig, sollte der Heizkörper größer gewählt werden, jedoch gibt es auch Heizkörpermodelle, die bei gleicher Größe, wesentlich mehr Leistung liefern. Die verschiedenen Ausführungen können in Typ 10, 11, 12, 20, 21, 22 und 33 unterschieden werden. Je höher die Zahl, desto tiefer der Heizkörper. Die erste Zahl gibt jeweils die Anzahl der Heizplatten, die zweite Zahl die Anzahl der Konvektoren an.
Die exakte Wärmeleistung unserer Heizkörper finden Sie in den technischen Informationen zum jeweiligen Produkt in unserem Downloadbereich. Bitte achten Sie bei der Ermittlung der Wärmeleistung auf die korrekte Auswahl der Temperaturpaarung. Die Ermittlung der Norm-Wärmeleistung nach EN 442 basiert auf der Temperaturpaarung 75/65/20°C. In der Praxis sind heute niedrigere Temperaturen üblich.
Zur exakten Berechnung wenden Sie sich bitte an Ihren Fachinstallateur.
Die Wärmerückgewinnung beschreibt die Wiedernutzbarmachung von Energie. Am Beispiel der Lüftungsanlage wird die Wärmeenergie der Abluft mittels einem Wärmeübertrager an die Außenluft abgegeben. Der Anteil der wieder gewonnenen Wärme wird Anhand des Wärmerückgewinnungsgrad bzw. mit dem Wärmebereitstellungsgrad (Wirkungsgrad) ausgedrückt.
Ein Wärmetauscher überträgt Wärme von einem Medium auf ein anderes, ohne dass sich die beiden Medien miteinander vermischen. In Heizungs-, Kühl- und Lüftungssystemen sorgt er dafür, dass Wärme effizient genutzt und dorthin transportiert wird, wo sie benötigt wird.
In Wärmepumpen übernimmt der Wärmetauscher eine zentrale Funktion: Er entzieht der Umgebung – beispielsweise der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – Wärme und gibt sie an das Heizsystem des Gebäudes ab. Dadurch ermöglicht er eine energieeffiziente Beheizung und Warmwasserbereitung. Je nach Einsatzbereich kommen unterschiedliche Arten von Wärmetauschern zum Einsatz, die auf die jeweiligen Anforderungen an Leistung, Effizienz und Platzbedarf abgestimmt sind.
Was tun, wenn der Heizkörper nur zur Hälte bzw. nur oben warm wird?
Wenn der Heizkörper nur zur Hälfte warm wird, aber die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist, dann besteht kein Grund zur Sorge. Das Thermostat regelt den Wasserdurchfluss so, dass es bei Teilwassermengen zu diesem Erscheinungsbild am Heizkörper kommt. Falls der Heizkörper jedoch im unteren Bereich kalt bleibt und die Raumtemperatur sinkt oder nicht mehr steigt, sollten Sie handeln. Die möglichen Ursachen für eine nicht gleichmäßig erwärmte Heizung sind vielfältig und reichen von Luft in der Heizung bis zu fehlerhaften Druckverhältnissen im Heizsystem.
Luft im Heizsystem: Durch Entlüften des Heizkörpers kann dies problemlos behoben werden. Sie benötigen dafür lediglich einen gängigen Entlüftungsschlüssel sowie eine Schüssel und einen Lappen zum Auffangen von austretendem Heizungswasser. Sollte der Heizkörper danach immer noch nicht richtig warm werden oder die Raumtemperatur nicht steigen, dann überprüfen Sie Punkt 2.
Thermostatventil: Wenn das Thermostatventil für längere Zeit nicht bedient wurde, kann der Stift des Ventils verklemmen. Dadurch fließt nicht mehr die richtige Menge an Wasser durch den Heizkörper und die Heizung wird nur oben warm. In diesem Fall empfehlen wir, einen Fachinstallateur zu beauftragen. Dieser kann das Thermostatventil abmontieren und gegebenenfalls das Thermostat wechseln.
Hydraulischer Abgleich: Wenn der hydraulische Abgleich nicht fachgerecht durchgeführt wurde oder sich durch bauliche Maßnahmen die Wärmeversorgung im Gebäude geändert hat, kann dies dazu führen, dass der Heizkörper nur oben warm wird. Sollte dies der Fall sein, raten wir Ihnen auch hier sich an einen Fachinstallateur zu wenden.
Abhilfe bietet hier die Verwendung eines KERMI Heizkörpers mit x2-Technologie, bei dem die Frontplatte zuerst durchströmt wird. Die Frontplatte wird gleichmäßig warm und die hintere Platte dient im Teillastbetrieb (90% der Heizperiode) als Strahlungsschild gegen die kalte Außenwand.
Weitere Informationen zu unserentherm-x2 Heizkörpern. Einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Übersicht.
Ein Wi-Fi-Modul ermöglicht die komfortable Steuerung einer Klimaanlage oder eines anderen Raumklimasystems über ein Smartphone, Tablet oder ein Netzwerk.
Über eine passende App können Funktionen wie Temperatureinstellung, Betriebsmodus oder Zeitsteuerung bequem aus der Ferne angepasst werden. So bietet das Wi-Fi-Modul zusätzlichen Komfort und unterstützt eine bedarfsgerechte sowie effiziente Nutzung der Anlage.
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von Nutzenergie und zugeführter Energie. Je höher der Wirkungsgrad, desto effizienter arbeitet das Gerät.
Es wird unterschieden zwischen einem
- Zentral angeordnetem zentralen System: Dabei versorgt ein Lüftungsgerät mehrere Wohneinheiten.
- Dezentral (Semizentral) angeordnetem zentralen System: Ein Lüftungsgerät versorgt eine Wohneinheit mit Luft, die Luft wird mittels Kanälen in die jeweiligen Räume gefördert.
Die Zuluft ist die temperierte (behandelte) und gefilterte Luft, die in die Wohnräume strömt.
Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist Standesorganisation, Wirtschaftsverband und Interessenvertretung des SHK-Handwerks in Deutschland. (Quelle: ZVSHK)
Das Zweirohrsystem besteht aus getrennten Vor- und Rücklaufleitungen. Somit können alle Heizkörper – auch mithilfe des hydraulischen Abgleichs – gleichmäßig erwärmt werden.